CfP: Central European History Convention (07/2027, Vienna); by: 13.09.2026 [REMINDERIN]

Central European History Convention; Institut für Österreichische Geschichtsforschung der Univ. Wien und Wirth Institute of Austrian and Central European Studies der Univ. of Alberta (Web)

Time: 15.-17.07.2027
Venue: Univ. of Vienna
Proposals by: 13.09.2026

In July 2027 the University of Vienna, the Institute of Austrian Historical Research, and the Wirth Institute of Austrian and Central European Studies will host a second Central European History Convention (CEH-C). This event is, again, dedicated to providing a platform for dynamic and convivial exchange on Central European History across specialties, national/language traditions, generations of scholarship, and periods — from the Middle Ages until World War II. The focus of our discussions will be on the lands of the former Habsburg Empire and its neighbors (including the territories of the former Ottoman empire). Our goal is to facilitate international dialogue about the history of this region, with a special focus on building networks and frameworks for comparative research.
We invite scholars from all historically oriented fields at any point in their academic career to submit a paper proposal. Priority will be given to learning about the fascinating new research coming from early career scholars (including PhD students). Submissions should be done on an individual basis only. The Program Committee will organize the panels with an eye toward fostering new networks and conversations. Read more … (PDF)

Source: Veranstaltungen-Geschichte mailing list

Konfenez: Gewalt. Praktiken – Strukturen – Konjunkturen, 17.-19.09.2026, Innsbruck [REMINDERIN]

31. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft und Volkskunde (ÖGEKW): Institut für Geschichtswissenschaften und Empirische Kulturwissenschaft, Univ. Innsbruck (Web)

Zeit: 17.-19.09.2026
Ort: Univ. Innsbruck
Anmeldung: bis 20.08.2026 (Web)

In 13 Panels und 4 Keynotes erkunden die Referierenden unterschiedliche Dimensionen von Gewalt. Die derzeitige Präsenz gewaltförmiger Praktiken in Politik und Gesellschaft macht es notwendig, Gewalt in ihren aktuellen Manifestationen zu beleuchten. Gewalt formt und durchzieht alltagskulturelle Diskurse und Praktiken und ist als ambivalentes Phänomen mit vielfältigen, teils konträren Bedeutungen aufgeladen. Sie ist sowohl disruptiv als auch produktiv, kann Leben zerstören oder schützen, Ungleichheit erzeugen oder reduzieren, Macht begründen und festigen, aber auch bestehende Verhältnisse aufbrechen. Gewalt hat damit das Potential, soziale Welten zu erodieren und zu gestalten.
Die Tagung richtet historische sowie gegenwartsorientierte Perspektiven auf Strukturen, Praktiken und Konjunkturen von Gewalt. Die Beiträge beleuchten, wie sich Gewalträume und Topographien der Gewalt konstituieren und durch welche Ermöglichungsbedingungen Gewalt hervorgebracht und verstärkt wird, wie Gewalt erfahren wird und welche Sinnkonstruktionen sowie Narrative sich an Gewaltphänomene anlagern.

Programm (Web)

Panels: Krieg und Militär | Urbane Gewalträume | Diskursivierungen von Verletzlichkeit | Gewaltpraktiken in der Stadt | Gewalt sammeln, ausstellen, deuten | Vergeschlechtlichte Gewalt | Verhältnisse von Nähe und Gewalt | Mediale Verhandlungen von Gewalt | Gewaltvolle Institutionen | Digitale Ausdrucksformen von Gewalt | Gewalt, Gedächtnis und Identität | Machtvolle Denk- und Wissenssysteme

Eröffnungsvortrag und Keynotes:

  • Marion Näser-Lather (Innsbruck) : Gewalt verstehen? Versuch der Dekonstruktion einer verstörenden Ambivalenz Continue reading

Konferenz: Frauen- und Geschlechtergeschichte in Zeiten der Anfechtung von Demokratie, Diversität und Verantwortung, 09.-11.09.2026, Bielefeld [REMINDERIN]

Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung (AKHFG); Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG); Abteilung für Geschichtswissenschaft der Univ. Bielefeld (Web)

Zeit: 09.-11.09.2026
Ort: Univ. Bielefeld
Anmeldung und Anmeldegebühr (Web)

Die Geschlechtergeschichte ist in Bewegung. Sie stellt neue empirische Fragen, diskutiert über Ansätze und Begriffe, nutzt das gesamte Repertoire der historischen Methoden, fragt nach den Grenzen der historischen Erkenntnis, schließt an ältere Arbeiten an und setzt sich zugleich kritisch und selbstbewusst mit ihrer eigenen Geschichte als historischer Teildisziplin auseinander. Der Kongress lädt alle Interessierten dazu ein, das Feld in seiner ganzen Breite wahrzunehmen, sich über neue Forschungen zu informieren und sich innerhalb des Feldes zu vernetzten.
Das Programm umfasst 41 Fachsektionen (Vortragspanel mit drei Vorträgen und Roundtable), eine Eröffnungsveranstaltung, ein World Café mit mehr als 15 Thementischen und eine Party.

Programm/Fachsektionen (Web)

  • Andere Praxen der Frauen- und Geschlechtergeschichte. Archive und Bibliotheken, Museen und Social Media (Roundtable)
  • Türkeibezogene Geschlechterforschung. Nachwirkungen der kemalistischen Geschlechterordnung
  • Zwischen Front, Heimat und Gefangenschaft. Perspektiven auf Männlichkeiten in den Weltkriegen
  • Antisemitismus, jüdische Erfahrung und zeithistorische Geschlechterforschung
  • Making Feminist Histories Visible. Perspectives from Russia, Asia, and Africa
  • Trans-Subjektivierung und Trans-Wissen. Historische Normierungen und methodische Herausforderungen
  • Geschlechtergeschichte & Zeitgeschichte. Neue Perspektiven und Herausforderungen
  • Imaginierte Kontinuitäten? Frauen- und Geschlechtergeschichte in Polen im Kontext der politischen und sozialen Umbrüche in Europa Continue reading

CfP: Visual Cultures of Sexuality in Postwar Europe (05/2027, Birmingham); by: 01.09.2026 [REMINDERIN]

Birmingham City Univ.: Research project „The Europe that Gay Porn Built, 1945–2000“; John Mercer (Birmingham City Univ., UK), João Florêncio (Linköping Univ., SE), and Isabell Dahms and Piotr Maron (Univ. of Exeter, UK) (Web) | (PDF)

Time: 19.-20.05.2027
Venue: Birmingham City Univ.
Proposals by: 01.09.2026

Images have accompanied and deeply shaped political, social, and cultural understandings and experiences of sexuality in postwar Europe. From Bernardo Bertolucci’s Last Tango in Paris (1972) to Tracey Emin’s Everyone I Have Ever Slept With 1963–1995 (1995); from Ingmar Bergman’s Summer with Monika (1953) to Party, the Spanish magazine that marked „el Destape“ („the undressing“)—the period of cultural frenzy and sexual freedom that allowed soft porn to enter the Spanish cultural mainstream immediately following the death of Franco—postwar visual cultures of sexuality have played a fundamental role in documenting and informing, not always in the most ethical or uncontroversial manner, how people across Europe lived their sexuality, as well as how Europe got to be perceived, from abroad, as a continent of sexual freedoms and/or dangers (Barr 1983; Rugoff 1999; Beattie 2016; Paasonen 2017; Labrador Méndez 2020; Florêncio & Mercer 2025). At the same time, many photographers, filmmakers, and pornographers continued fuelling a long European colonial tradition of orientalist and exploitative image-making fetishising racialised and often younger bodies, a visual corpus that affirms and at times also troubles the borders of Europe understood as a sexual-geographical imaginary (Shepard 2017; Dahms forthcoming; Florêncio & Mercer forthcoming).
Images, too, helped shape postwar European imaginaries of sexuality as it intersected with health and illness, especially as the AIDS crisis hit the continent. From Sweden’s Revolt Press’s 1985 publication of a safer-sex gay porn magazine funded by the State Bacteriological Laboratory—the precursor to the Swedish Public Health Agency—to the UK government’s infamous 1986 public health campaign „AIDS: Don’t Die of Ignorance“; from the Portuguese National Commission for the Fight Against AIDS’s 1993 campaign „SIDA: Sabe que se pode morrer de solidão“ („AIDS: Do You Know Loneliness Can Kill?“) to the articulation of sexuality, health, and post-Communist masculine body ideals in Polish gay magazines like Filo, Men and Nowy Men, visual culture helped frame sex and sexuality as contested sites overloaded with conflicting meanings hovering between pleasure and liberation on the one hand, and death and disease on the other (Florêncio 2020; Florêncio forthcoming; Maron forthcoming). Continue reading

CfA: Féminicide | Femizid (Publikation); bis: 01.09.2026 [REMINDERIN]

traverse. Zeitschrift für Geschichte. Revue d’histoire 1/2028 (Web), Pauline Milani, Matthias Ruoss und Isabelle Schürch

Einfreichfrist: 01.09.2026

Femizid ist die schwerwiegendste Form geschlechtsspezifischer Gewalt: Die Tötung einer Frau, weil sie eine Frau ist. Femizide sind nicht historische oder regionale Einzelfälle. Sie sind Teil des Kontinuums der Gewalt gegen Frauen und treten überall dort auf, wo patriarchale Strukturen bestehen.
Obwohl es bereits zuvor Ansätze gab, geschlechtsspezifische Morde an Frauen zu definieren, wurde das Konzept des Femizids erst im Anschluss an den Internationalen Prozess gegen Verbrechen an Frauen ausgearbeitet, der im März 1976 in Brüssel stattfand (Giacinti 2025). Diana H. Russell, eine Teilnehmerin der Veranstaltung, verfasste später gemeinsam mit Jill Radford das grundlegende Buch Femicide: The Politics of Woman Killing (1992). Ebenfalls in den 1990er-Jahren konnte Karen Stout zeigen, dass die tödliche Gefahr für Frauen vor allem von ihren Partnern und männlichen Familienmitgliedern im eigenen Zuhause ausgeht («intimate femicide»). In den letzten 10 Jahren fanden die Begriffe «Femizid» oder auch «Feminizid» schliesslich breiteren Eingang in die Medienlandschaft, in strafrechtliche und politische Diskussionen, aber auch in die Geschichtswissenschaften. Eine entscheidende Rolle spielte dabei das feministische Kollektiv «Ni una menos», das in Argentinien seit 2015 gegen systemischen «feminicidio» auf die Strasse geht und dabei auch auf die historische und aktuelle Rolle des Staates (insbesondere der Militärjunta) in der Geschichte geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen hinweist.
Dieses Themenheft geht davon aus, dass «Femizid» nicht nur am Einzelfall zu diskutieren ist, sondern in einem «continuum féminicidaire» (Taraud 2022): Femizid wird von patriarchalen Strukturen ermöglicht – dies gilt es historisch in den Blick zu nehmen, auch um die maskuline Täterschaft bei Femiziden nicht aus dem Blick zu verlieren. Denn historische und soziologische Forschungen haben die Vorstellung widerlegt, dass Femizid lediglich Ausdruck von Affekt oder «Mord aus Leidenschaft» sei. Historisch gesehen wurde Gewalt gegen Frauen immer durch Stereotypisierung (z.B. Hexerei, Ketzerei), Diskriminierung (z.B. Prostitution, Abtreibung) und ungleiche Machtverhältnisse (z.B. Ehe-, Erbrecht, Zugang zu Bildung, politische Partizipation etc.) geschürt und legitimiert.
Die Heftbeiträge sollen multiperspektivisch unterschiedliche historische Settings über alle Epochen hinweg in den Blick nehmen, in denen Femizide stattfanden. Zu denken ist etwa an «die eigenen vier Wände», staatliche Institutionen, koloniale Expansion, Kriege, Gesundheitsversorgung, Erziehung, Medien oder Popkultur. Weiterlesen et version en français… (PDF)

CfP: Femi(ni)zid (Publikation); bis: 01.09.2026 [REMINDERIN]

Fem*Fém 72 in Zusammenarbeit mit NADIA BRÜGGER (StopFemizid) (Web)

Einreichfrist: 01.09.2026

129 Femi(ni)zide. So viele patriarchale Morde hat das Rechercheprojekt StopFemizid in der Schweiz seit 2020 erfasst (Stand: 25.2.2026). In der Schweiz gibt es nach wie vor keine offizielle Stelle, die Femizide aufzeichnet und analysiert. Die massive alltägliche Gewalt, welcher Frauen und queere Menschen ausgesetzt sind, ist in den vergangenen Jahren dank feministischer Grundlagenarbeit erneut verstärkt zum Thema gemacht worden. Die Begriffe «Femizid» und «Feminizid» werden innerhalb aktivistischer wie wissenschaftlicher Kreise verwendet, um Tötungsdelikte an Frauen insbesondere im Kontext von Gewalt in heterosexuellen Paarbeziehungen präzise zu benennen und auf deren politische Dimension hinzuweisen. Femi(ni)zide sind dabei nur die «Spitze des Eisbergs» der geschlechtsspezifischen Gewalt. Tötungen von Frauen geschehen in einer gesellschaftlichen Atmosphäre, die patriarchale Gewalt ermöglicht und befördert. Dem binären Geschlechterverhältnis nach, das Weiblichkeit abgrenzt und abwertet, ist Männergewalt an Frauen kein Fehler im System, sondern einer der zentralen Pfeiler des kapitalistischen Patriarchats.
Die feministische Bewegung Ni Una Menos (dt. «Nicht eine weniger») kämpft gegen Femi(ni)zide und formuliert gleichzeitig eine Utopie der Gewaltfreiheit für alle Menschen. Dafür braucht es eine grundlegende Veränderung unserer Wirtschafts-, Lebens- und Beziehungsweisen und eine feministische Antwort auf den Umgang mit Körpern, Kapital und Boden. Wir wollen folgende und weitere Forschungsfragen anregen: Welche (queer-)feministischen und intersektionalen Analysen braucht es heute, um Femi(ni)zide in ihrer Tragweite für die Gesellschaft zu verstehen? Welche Methoden und Ansätze halten explizit antirassistische, abolitionistische und transfeministische Analysen bereit, an die wir anschliessen können? Welche Begrifflichkeiten bieten sich für die präzise Analyse von Femi(ni)ziden besonders an? Welche Strategien sind zu wählen, um dem «Krieg gegen Frauen» (Verónica Gago) auch und gerade in Zeiten antifeministischer Backlashs und faschistischer Tendenzen entschlossen und kollektiv entgegenzutreten? Weiterlesen … (PDF)

Quelle: GenderCampus (Web)

CfP: Männlichkeiten, Weiblichkeiten und die Zeitgeschichte der politischen Rechten (02/2027, Bielefeld); bis: 15.10.2026

DFG-Forschungsprojekt „Die bundesdeutsche Rechte und die ‚sexuelle Revolution‘“, Arbeitsbereich Zeitgeschichte an der Univ. Bielefeld, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, VW-Forschungsprojekt „Die radikale Rechte in Deutschland, 1945-2000“, Moses Mendelssohn Zentrum und Zeithistorischer Arbeitskreis Extreme Rechte (Web)

Zeit: 24.-26.02.2027
Ort: Bielefeld
Einreichfrist: 15.10.2026

1986 erschien im American Historical Review Joan W. Scotts wegweisender Aufsatz Gender: A Useful Category of Historical Analysis. Seither hat es nicht an programmatischen Aufrufen gefehlt, Geschlecht, seine (Un-)Ordnungen sowie die Spezifika von Weiblichkeiten, Männlichkeiten sowie Sexualitäten und Identitäten auch jenseits des Binären als analytische Kategorien in der zeithistorischen Forschung in den Blick zu nehmen. Zahlreiche innovative Studien und Forschungsprojekte sind daraus hervorgegangen. Zugleich fällt auf, dass die Berücksichtigung von Geschlecht oft additiv verbleibt, den Status einer Zusatzkategorie behält, auf deren Relevanz zu insistieren allzu häufig Aufgabe engagierter Wissenschaftlerinnen bleibt. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie die Untersuchung von Männlichkeits- und Weiblichkeitskonzeptionen in der Geschichtswissenschaft über eine bloß ergänzende Berücksichtigung hinausgehen kann. Dabei gilt es, Vorstellungen und Konstruktionen von Geschlecht als Strukturprinzip historischer Prozesse, Katalysator politischer Deutungs- und Machtkämpfe sowie als wesentlichen Treiber gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen zu analysieren.
Auch wenn diese Fragen die Geschichtswissenschaft insgesamt betreffen, drängt sich ein geschlechteranalytischer Zugriff insbesondere für die zeithistorische Untersuchung der politischen Rechten von konservativen bis hin zu radikalnationalistischen und völkischen Strömungen auf. Denn deren Diskurse sind in hohem Maße durch geschlechterpolitische Semantiken strukturiert. Narrative der radikalen Rechten wie „Gender-Gaga“ oder „Großer Austausch“ sowie pronatalistische Ideologien fungieren nicht nur als zentrale ideologische Bezugspunkte, sondern entfalten eine beeindruckende Anschlussfähigkeit bis in liberale politische Strömungen. Weiterlesen … (PDF)

Quelle: HSozKult (Web)

CfP: Communities of Bodily Care in the Middle Ages (07/2027, Leeds); by: 15.09.2026

Sessions on the International Medieval Congress; Rosalie Gabay Bernheim (London/Jerusalem) and Kerstin Mayerhofer (Vienna) (Web)

Time: 05.-08.07.2027
Venue: Leeds
Proposals by: 15.09.2026

Rosalie Gabay Bernheim (London/Jerusalem) and Kerstin Mayerhofer (Vienna) invite proposals for “Communities of Bodily Care in the Middle Ages,” a series of sessions at the International Medieval Congress.
The sessions will examine bodily care as a collective practice through which medieval communities defined responsibility, belonging, and exclusion. We welcome papers on the social networks surrounding illness, injury, pregnancy, childbirth, disability, ageing, and death, as well as on the circulation of medical and embodied knowledge. Contributions may also consider how care was shaped by gender, religion, status, kinship, or professional authority, and how practices intended to sustain vulnerable bodies could also entail discipline, coercion, surveillance, or control. Comparative, interdisciplinary, and theoretically informed approaches are particularly encouraged, including work on under-represented regions, traditions, languages, and communities.

If you are interested in participating in our session(s), please submit a title, an abstract of up to 250 words, a short biography, and your preference for presenting in person or online to mayerhk2[at]univie.ac.at or rosalie.bernheim[at]gmail.com by 15 September 2026.

Source: HSozKult (Web)

Tagung: Unerhört und ungesehen. Weibliche Perspektiven in der Gartenkultur, 11.-12.09.2026, Osnabrück [REMINDERIN]

Netzwerk „Frauen in der Geschichte der Gartenkultur“; Hochschule Osnabrück, Studiengang Landschaftsarchitektur (Web)

Zeit: 11.-12.09.2026
Ort: Hochschule Osnabrück
Anmeldung bis 24.08.2026 (Web)

Seit 1999 widmet sich das transdisziplinäre Netzwerk den vernachlässigten Aspekten der Genderforschung in der Gartenkultur, insbesondere dem Beitrag von Frauen. Es beleuchtet Best-Praxis-Projekte, Forschungsvorhaben und Biografien und gibt Raum für historische, ökologische, kulturwissenschaftliche, künstlerische und soziologische Perspektiven. Unerhörte Stimmen und ungesehene Werke von Frauen stehen im Fokus der diesjährigen Tagung am Fachgebiet Freiraum- und Gartenkultur der Hochschule Osnabrück. Die Tagung spannt einen Bogen von historischen Forschungsperspektiven zu aktuellen Projekten von Künstlerinnen und Journalistinnen. Eine Ausstellung präsentiert studentische Arbeiten zum Tagungsthema.

Programm (Web)

Vorträge
Der Einführungsvortrag von Anneke Lubkowitz behandelt die besondere, stark vom Hörsinn geprägte Naturwahrnehmung der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Petra Widmer berichtet von den Herausforderungen ihrer Recherchen über Sophie von Platen (1669-1726) und deren Schloss Montbrillant bei Hannover. Gerlinde Volland stellt die Celler Autorin Lely Kempin vor, die um 1930 ungewöhnliche Gartenbücher mit eigenen Pflanzenfotografien publizierte. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die mediale und künstlerische Vermittlung von Gartenwissen durch Audiomedien und Film. Die Gärtnerin und Gartenarchitektin Marianne Förster kommt in Film- und Podcastausschnitten zu Wort, Johanna Steindorf stellt Audio-Walks im Park als künstlerisches Medium zur Diskussion und Sonya Schönberger erzählt Berliner Stadtgeschichte anhand eines Pflaumenbaumes.

Exkursion
Eine Exkursion führt nach Münster zu Haus Rüschhaus, wo Annette von Droste-Hülshoff ihre späteren Jahre verbrachte und einen beträchtlichen Teil ihres Werkes vorbereitete und schrieb. An die Führung durch Haus und Garten schließt sich ein literarischer Spaziergang über den Lyrikweg an.

Quelle: HSozKult (Web)

CfP: Life Cycles under Socialist Regimes: Managing Gender Relations, Aging, and Health (02/2027, Ljublijana); by: 15.09.2026

Institute of Contemporary History, Ljubljana; Project „Socialist Management in a Global Context: Technocratic Developments in the Soviet Union and Yugoslavia, 1955-1991“; Ivan Sablin (Web)

Time: 16.02.2027
Venue: Ljubljana
Proposals by: 15.09.2026

State socialism, as a political and economic system, was one of the major innovations of the twentieth century and became a global phenomenon in its latter half, with socialist regimes emerging across Europe, Asia, Africa, and the Americas. State socialism can be understood as a political regime characterized by single-party government, directed modernization under systemic governmentality, and the predominance of state property. From the 1950s onward, socialist governance increasingly embraced the notion that political, economic, and social lives could be organized and governed as closed systems. With the “scientific and technological revolution” integrated into the ideology as a new stage on the path to communism, the accumulation and application of knowledge became a central function of state socialist regimes, while holistic, systemic governmentality turned into a key feature of the ideology. The workshop will explore how socialist states sought to manage human life cycles through scientific knowledge, administrative practices, and institutional interventions. Focusing on gender relations, aging, and health, it will examine these fields as central dimensions of socialist biopolitics and as sites where broader models of governance and technocratic management were developed. Bringing together perspectives from conceptual, institutional, and political history as well as the social sciences, the workshop will investigate how socialist regimes attempted to organize social reproduction, welfare, health, and individual life trajectories between the 1950s and 1991. Possible topics include, but are not limited to, the development and implementation of official policies concerning family, gender, demographic change, health, and aging; group and individual responses to official policies; the role of scientific research and expert communities in shaping socialist governance; international cooperation and the circulation of knowledge, expertise, and technologies; and the communication of scientific knowledge to broader publics. We are particularly interested in approaches that examine how scientific and technological visions influenced understandings of the human body, social reproduction, and socialist futures, including the Continue reading